Willkommen



Ortsverein Werl

Herzlich willkommen auf der Website der AWO - Werl.  Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Sie ist aufgrund ihrer Geschichte und ihres gesellschaftspolitischen Selbstverständnisses ein Wohlfahrtsverband mit besonderer Prägung.

In ihr haben sich Frauen und Männer als Mitglieder und als ehren- und hauptamtlich Tätige zusammengefunden, um in unserer Gesellschaft bei der Bewältigung sozialer Probleme und Aufgaben mitzuwirken und um den demokratischen, sozialen Rechtsstaat zu verwirklichen.

Leitsätze und Leitbild sind Grundlage für das Handeln in der Arbeiterwohlfahrt. Sie kennzeichnen Ziele, Aufgabenverständnis und Methoden der Arbeit. Mit dem Grundsatzprogramm legt die AWO ihre programmatische Ausrichtung fest.

Der Ortsverein der AWO Werl ist ausschließlich ein ehrenamtlich geführter Verein, der den Leitsätzen und dem Leitbild sowie dem Grundsatzprogramm des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt verpflichtet ist.

Aufgaben
Wir sind gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz, Ortsverband Werl und der Stadt Werl Träger der Begegnungsstätte „Treffpunkt - Leben im Alter e.V.", die sich zur Aufgabe gestellt hat, „älteren und älter werdenden Menschen in der Stadt Werl in ihrer Selbstständigkeit zu stärken, ihre Eigeninitiative zu fördern und so ihre Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen."

Die Begegnungsstätte ist unter folgender Anschrift zu erreichen:
Treffpunkt - Leben im Alter e.V.
Kurfürstenring 31
59457 Werl
Tel. 02922 927 5000
E-Mail:
treffpunkt-werl@web.de  
Ansprechpartnerinnen:
Renate Pfannenschmidt
Simone Kautz

Das jeweils aktuelle Monatsprogramm des Treffpunktes finden Sie auf unserer Seite
http://www.awo-werl.de/index.php/treffpunkt.html

Darüber hinaus leisten wir Hilfen im Rahmen des Mobilen Sozialen Dienstes. Näheres erfahren Sie auf unserer Seite Angebote

Neues von awo.org

Richtig mit Demenzerkrankten sprechen

Richtig mit Demenzerkrankten sprechen Richtig mit Demenzerkrankten sprechen Jennifer Rotter Fr, 10/20/2017 - 09:37

Ein alter Mann mit Schiebermütze lächelt

© AWO Bundesverband

Die Grafik in Form einer Blume mit fünf Blütenblättern zeigt, was wichtig ist in der Kommunikation mit Erkrankten: Aufmerksamkeit, Blickkontakt, Einfachheit, Nachgiebigkeit und Deutlichkeit

© Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.

Demenzerkrankungen haben zahlreiche Erscheinungsformen und verlaufen unterschiedlich. Ebenso verschieden sind die erkrankten Personen. Sie haben individuelle Biographien, Charaktere und Bedürfnisse. Die folgenden Punkte sind als kleine Hilfestellung für Begegnungen und Gespräche gedacht:

1. Verständnis zeigen

Demenzerkrankte bekommen Schwierigkeiten damit, Vergangenheit und Gegenwart zu unterscheiden, sie vergessen Alltägliches und erleben zum Teil ganz eigene Realitäten. Grundsätzlich gilt: Sie können nicht anders. Deshalb sollten Pflegende geduldig bleiben und zur Not mehrfach wiederholen. Sie sollten sich, soweit möglich, auf die Realität der erkrankten Person einlassen. Wenn verlegte Dinge auftauchen, hilft es nichts, die erkrankte Person damit zu konfrontieren. Entlastender für alle ist es, sie einfach wieder an den richtigen Platz zu tun.

2. Erinnerungshilfen nutzen

Viele kleine Frustrationen entstehen, weil die Erkrankten alltägliche Informationen oder Abläufe nicht mehr präsent haben: Wer gehört zur Familie? Wo stehen die Kaffeetassen? Hier können kleine Zettel helfen, die z.B. am Küchenschrank mit den Gläsern oder der Badezimmertür angebracht werden. Auch eine große Collage mit allen Familienangehörigen an einem zentralen Ort der Wohnung nach Entlastung bringen.

3. Aufmerksam sein

Nehmen Sie sich Zeit. Hören Sie gut zu und nehmen Sie das Gesagte ernst. Spricht der Erkrankte zum Beispiel davon, dass viele fremde Menschen in der Wohnung seien – dann ist ggf. einfach der Fernseher an. Es deeskaliert viel mehr, ggf. mit dem Betroffenen gemeinsam die Wohnung zu prüfen als schlicht zu entgegnen, dass das nicht sein könne.

4. Blickkontakt aufnehmen

Stellen Sie vor jedem Gespräch Blickkontakt her und sprechen Sie die Person möglichst namentlich an. Vergewissern Sie sich, dass der Betroffene Sie hört und sich angesprochen fühlt.

5. Charmant sein, nicht auf Rechthaben pochen

Zeigen sie Verständnis. Diskutieren Sie nicht über richtig oder falsch. Überhören Sie Anschuldigungen und Vorwürfe. Diese können ein Ausdruck von Hilflosigkeit sein und richten sich nicht gegen Sie persönlich.

6. Deutlich sprechen

Reden Sie langsam und deutlich. Wiederholen Sie wichtige Informationen. Verwenden Sie dabei immer dieselbe Formulierung. Unterstreichen Sie das Gesagte durch Mimik und Gestik.

7. Einfache Sätze und Fragen formulieren

Wichtig für den Austausch mit Demenzerkrankten ist eine einfache und klare Redeweise. Sätze sollten kurz sein und nur eine Information enthalten. Anstelle von offenen Fragen bieten Sie zwei Angebote zur Auswahl an: Statt: „Was möchtest Du trinken?“ lieber: „Möchtest Du Kaffee oder Tee?“.

 

Die richtige Kommunikation kann entlasten
Eine angemessene Kommunikation mit den erkrankten Angehörigen kann die strukturellen Probleme nicht lösen. Sie hilft aber bestenfalls, Druck und Wut aus der Situation zu nehmen und den Kontakt für alle so entspannt wie möglich zu gestalten.

Es ist immer auch möglich, sich Hilfe zu holen. Unterstützung und Beratung für pflegende Angehörige gibt es z.B. per Mail, im Chat oder am Telefon bei der AWO Pflege- und Seniorenberatung und bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

 

Das Alzheimer-Telefon

Nicht alle Antworten lassen sich im Internet finden. Deshalb gibt es das Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Unter der Servicenummer 01803-17 10 17* und unter der Festnetznummer 030 - 2 59 37 95 14 beantwortet ein multiprofessionelles Team Ihre Fragen. (*Telefonkosten bei Anrufen aus dem deutschen Festnetz 9 Cent pro Minute, Anrufe aus dem Ausland oder den Handynetzen sind unter dieser Nummer nicht möglich).

Werden Sie Demenzpartner*in!

Demenz Partner wird man, indem man einen Kurs zum Thema Demenz besucht oder einen solchen anbietet. Das bedeutet, dass jede*r Demenz Partner werden kann – egal ob jung oder alt, berufstätig oder im Ruhestand, egal ob man einen Mensch mit Demenz persönlich kennt oder nicht. Die AWO ist seit Oktober 2017 Demenzpartnerin. Jetzt Demenzpartner*in werden!

Was ist Demenz?

1,6 Millionen Menschen mit Demenz leben in Deutschland. Unter Demenz versteht man ein Muster von Symptomen. Am geläufigsten sind Gedächtnis- und Orientierungsstörungen. Diese Einschränkungen können viele verschiedene Ursachen  haben, die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste. Menschen mit Demenz haben in der Regel zunächst Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis: Sie können sich heute nicht daran erinnern, gestern einen Frisörtermin vereinbart zu haben. Aber die Demenz ist keine reine Gedächtnisstörung. Im Verlauf der Erkrankung haben Menschen mit Demenz auch zunehmende Schwierigkeiten, sich sprachlich auszudrücken, die Mitteilungen anderer zu verstehen, Situationen zu überblicken und sich örtlich oder zeitlich zu Recht zu finden.

AWO Schiedsgericht zum Fall Reil

AWO Schiedsgericht zum Fall Reil AWO Schiedsgericht zum Fall Reil mona_finder Do, 10/19/2017 - 11:04

Gute Ganztagsschulen für alle Schüler*innen ausbauen

Gute Ganztagsschulen für alle Schüler*innen ausbauen Gute Ganztagsschulen für alle Schüler*innen ausbauen Peter Kulessa Di, 10/17/2017 - 12:00

Foto mit zwei Mädchen in einem Chemielabor.

© AWO Bundesverband e.V.

Fast jedes zweite Kind (40 Prozent) besucht derzeit eine Ganztagsschule. „Der bundesweite starke Ausbau von Ganztagsschulen war mit dem Versprechen verbunden, Kinder besser individuell zu fördern, Bildungsbenachteiligungen abzubauen und mehr Chancengerechtigkeit herzustellen. Aber dieses Versprechen auf eine bessere Bildung wird nur unzureichend eingelöst“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Nach Meinung der AWO gibt es hierfür klare Gründe: „Auf die Qualität wird zu wenig Wert gelegt, denn zu oft geht es nur darum, Betreuungsplätze zu schaffen. Die Finanzierung ist häufig unzureichend und  erschwert eine kontinuierliche und gute pädagogische Ganztagsbetreuung. Die AWO fordert deshalb eine Qualitätsoffensive für Ganztagsschulen in Verbindung mit der Einführung eines Rechtsanspruchs auf ganztägige Bildung und Betreuung.“ Dafür veröffentlicht die AWO heute das Positionspapier „Der AWO geht es um mehr! Gute Förderung junger Menschen bedarf bester Ressourcen!“ zur Verbesserung der Arbeitssituation der Jugendhilfe in der Ganztagsbetreuung.

Die AWO fordert eine Qualitätsoffensive für Ganztagsschulen und die Einführung eines Rechtsanspruchs auf ganztägige Bildung und Betreuung.

Wolfgang stadler, AWO Bundesvorsitzender

Die Arbeitssituation der Jugendhilfe in der Ganztagsbetreuung ist schwierig. In dem Positionspapier werden die entscheidenden Rahmenbedingungen markiert und Vorschläge für die Verbesserung der Ganztagsbetreuung an Schulen gemacht. „Insbesondere die nicht bedarfsgerechte Finanzierung erschwert eine Steigerung der Qualität des ganztägigen Lernens. Fehlende Qualitäts-Mindeststandards hinsichtlich Personal, Ausstattung und Räumlichkeiten bedingen eine relative Beliebigkeit im Ausbau guter Ganztagsschulen“, reüssiert Wolfgang Stadler und fordert: „Neben einem Rechtsanspruch auf Ganztagsschulplätze etwa für Grundschulkinder müssen Bund, Länder und Kommunen sich politisch dazu bekennen, dass nur ein konsequent umgestelltes Ganztagsschulsystem Chancengerechtigkeit und individuelle Leistungsfähigkeit unserer Kinder fördern kann“.

In Hinblick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen appelliert Wolfgang Stadler an die Parteien ihre Wahlversprechen hinsichtlich der Einführung eines Rechtsanspruchs auf Betreuung im Grundschulalter und den weiteren Ausbaus der Qualität von Bildung und Betreuung konsequent einzulösen. Das AWO Positionspapier ermuntert auch die Träger der Jugendhilfe, sich selbst offensiv in den Umgestaltungsprozess einzubringen und öffentlichkeitswirksam für verbesserte Rahmenbedingungen zu werben. Aktionstage und Kampagnen– wie z. B. die LAGFW-NRW-Kampagne - Gute OGS darf keine Glückssache sein! – unterstreichen die Notwendigkeit eines dringenden Handlungsbedarfs.

Zum finanziellen Rahmen des lückenlosen Ausbaus guter Ganztagsschulen kommt eine aktuelle Studie „Gute Ganztagsschule für alle“ zum Ergebnis dass, wenn Bund, Länder und Kommunen sich in den nächsten Jahren zu einer Offensive für gute Ganztagsschulen zusammentun und dafür die offenen Fragen zu einheitlichen Qualitätsstandards und zur anteiligen Finanzierung klären, wäre der flächendeckende Ausbau guter Ganztagsschulen möglich. Dieses Fazit kann die AWO voll unterstreichen, sie wird hierzu ihren Beitrag leisten.

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Ortsverein Werl

Herzlich willkommen auf der Website der AWO - Werl.  Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Sie ist aufgrund ihrer Geschichte und ihres gesellschaftspolitischen Selbstverständnisses ein Wohlfahrtsverband mit besonderer Prägung.

In ihr haben sich Frauen und Männer als Mitglieder und als ehren- und hauptamtlich Tätige zusammengefunden, um in unserer Gesellschaft bei der Bewältigung sozialer Probleme und Aufgaben mitzuwirken und um den demokratischen, sozialen Rechtsstaat zu verwirklichen.

Leitsätze und Leitbild sind Grundlage für das Handeln in der Arbeiterwohlfahrt. Sie kennzeichnen Ziele, Aufgabenverständnis und Methoden der Arbeit. Mit dem Grundsatzprogramm legt die AWO ihre programmatische Ausrichtung fest.

Der Ortsverein der AWO Werl ist ausschließlich ein ehrenamtlich geführter Verein, der den Leitsätzen und dem Leitbild sowie dem Grundsatzprogramm des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt verpflichtet ist.

Aufgaben
Wir sind gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz, Ortsverband Werl und der Stadt Werl Träger der Begegnungsstätte „Treffpunkt - Leben im Alter e.V.", die sich zur Aufgabe gestellt hat, „älteren und älter werdenden Menschen in der Stadt Werl in ihrer Selbstständigkeit zu stärken, ihre Eigeninitiative zu fördern und so ihre Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen."

Die Begegnungsstätte ist unter folgender Anschrift zu erreichen:
Treffpunkt - Leben im Alter e.V.
Kurfürstenring 31
59457 Werl
Tel. 02922 927 5000
E-Mail:
treffpunkt-werl@web.de  
Ansprechpartnerinnen:
Renate Pfannenschmidt
Simone Kautz

Das jeweils aktuelle Monatsprogramm des Treffpunktes finden Sie auf unserer Seite
http://www.awo-werl.de/index.php/treffpunkt.html

Darüber hinaus leisten wir Hilfen im Rahmen des Mobilen Sozialen Dienstes. Näheres erfahren Sie auf unserer Seite Angebote